Freitag, 7. Oktober 2016

Fritzeflue und sagenumwobenes Bärhegechnübeli

6. Oktober 2016

Leitung: Jürg Eggen, 16 Seniorenwanderer




















Route
Panoranarestaurant Fritzeflue - Fritzeflue - Hornbachegg - Freudigenegg - Bärhegechnübeli - Schaber - Oberwald - Brünnliweg - Hälflige - Feld - Dürrenroth

10 km, Aufstieg 300 m, Abstieg 470 m, reine Wanderzeit 3 Std., T1, Aufstieg zur Fritzeflue kurz T2

Man stelle sich vor: statt durch einen der drei langen Tunnel zu fahren, wandert ein Wanderleiter mit seinen Senioren von Erstfeld nach Biasca über den Gotthardpass. Genau so geschehen an der Fritzeflue. Dieser untertunnelte Pass verbindet Wyssachen mit Wasen im Emmerntal. Jürg kraxelt über die überhängende Fluh hinauf auf die Passhöhe, und Peter kontrolliert hinten, dass niemand kneift. Kein Wunder, dass die meisten unserer Fritze zu Hause geblieben sind!

Startkaffee im Panoramarestaurant Fritzeflue

Vor dem steilen Aufstieg noch ein Blick ins Mitttelland

Nach knapp 20 Minuten sind wir schon oben auf der Passhöhe
In ständigem Auf und Ab geht es nun auf einem schönen Waldweg weiter über die Hornbachegg. 

Hie und da öffnet sich der Blick zum Jura

An Waldrändern geniessen wir die wärmende Sonne

Im Emmental stehen auf vielen Hubeln prächtige Linden

Lindengeäst
Diszipliniert wie auf der Schulreise ....
 Zu unserer Freude öffnet sich auf der Freudigenegg der Blick ins Napfgebiet und zu den Alpen.


Vorderarni und Berner Alpen

Da drüben irgendwo muss die Lüderen sein
Nun wird es jedoch hochdramatisch. Mit Blick auf das Bärhegechnübeli erzählt uns Jürg die schröckliche Geschichte von der schwarzen Spinne und dem bösen Ritter Hans von Stoffeln. Jedenfalls wage ich den Aufstieg zum Chnübeli nicht, weil ich nicht sicher bin, ob es jemals gründlich desinfiziert worden ist. Da hat es vielleicht noch kleine Spinnen ....


Jürg auf Gotthelfs Spuren.



Beim Schaber ist Mittagszeit. Die einen picknicken am Waldrand an der Bise, die anderen finden weiter unten an der Hilbi ein Hüttchen inklusive Häuschen.


Am Bisluft ....

An der Hilbi


Im Oberwald folgen wir dem Brünnliweg und haben dann plötzlich die Weite des Oberaargaus vor uns.





Landart und Blick zum Jura
Kurz vor Dürrenroth kommen wir beim Weiler Feld bei einem schönen Bauernhaus vorbei. Hier hält man die Vorfahren in Ehren - und auch dem schönen Büsi ist es wohl dabei.





Im Emmental meine Lieblingsmotive: Himmel, Bäume, Wies- und Ackerland.


Glücklich kommen wir nach einer erlebnisreichen Wanderung in Dürrenroth an. In diesem Dorf hat es ausserordentlich schöne Häuser, so zum Beispiel der Gasthof Kreuz. Hier wirtete ein Onkel, und hier ist eine bekannte Organistin aufgewachsen ....


Wir alle danken Jürg für diese schöne Wanderung - und im November geht es dann nochmals ins Emmental.